Der Raub von Cord Aschenbrenner Enteignung und Vertreibung jüdischer Geschäftsleute am Neuen Wall in Hamburg

„Der Raub“ – Ein Buchprojekt zur jüdischen Geschichte am Neuen Wall in Hamburg

Das Buch „Der Raub“ von Cord Aschenbrenner dokumentiert die Enteignung und Vertreibung jüdischer Geschäftsinhaber am Neuen Wall in Hamburg. Die Produktion erfolgte vollständig intern bei CPI. Als Einband wurde ein Strukturpapier von Peyer verwendet, das durch seine angenehme Haptik besticht und im Vergleich zu glänzenden oder matten Folienkaschierungen eine nachhaltigere Alternative darstellt. Trotz der offenporigen Oberfläche ist das Papier hervorragend bedruckbar. Vorsatz und Nachsatz sind mit Übersichtskarten gestaltet.

Ursprünglich war „Der Raub“ als eine kleine Broschüre mit etwa 80 Seiten geplant. Die historischen Fotografien sollten in den Fließtext eingebettet werden, stehen nun jedoch freigestellt auf schwarzem oder grauem Hintergrund auf separaten Seiten. Michel Kreuz, der an der Produktion beteiligt war, berichtet: „Im Laufe der Arbeit mit Manuskript und Bildmaterial entschieden wir uns, aus der Broschüre ein Hardcover-Buch zu machen.“ Die ursprüngliche Absicht, das Buch einzureichen, bestand damals noch nicht.

Erfolg und Auszeichnungen

Die Entscheidung, das Buch als Hardcover zu gestalten, erwies sich als erfolgreich. Mittlerweile liegt „Der Raub“ in zweiter Auflage vor, allerdings ohne Lesebändchen. Das Werk wurde für den Wettbewerb „Hamburg lesen“ der Staatsbibliothek nominiert und entwickelte sich im Hamburger Buchhandel zu einem unerwarteten Verkaufserfolg. Selbst anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung befindet sich das Buch in vielen Buchhandlungen noch prominent an der Kasse.

Die hochwertige Gestaltung beider Bücher hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen und macht sie zu besonderen Exemplaren im wahrsten Sinne des Wortes.

Wettbewerb „Deutschlands schönstes Regionalbuch“ 2026

Der Börsenverein und die Stiftung Buchkunst suchen auch im Jahr 2026 wieder das schönste Regionalbuch Deutschlands. Verlage können ihre Titel bis zum 30. Juni bei der Stiftung Buchkunst einreichen.

Zielsetzung und Teilnahmebedingungen

  • Förderung der Vielfalt regionaler Buchproduktionen
  • Stärkung der Verlage bei der Veröffentlichung qualitativ hochwertiger Regionaltitel
  • Teilnahmegebühr pro Titel: 60 Euro
  • Voraussetzungen: Veröffentlichung innerhalb der letzten 12 Monate, ISBN und Handelbarkeit im Buchhandel