Deutscher Sachbuchpreis 2026: Nominiertentitel im Fokus ethischer Fragestellungen
Die diesjährige Auswahl für den Deutschen Sachbuchpreis stellt zentrale ethische Fragen in den Mittelpunkt. Die nominierten Werke bieten Orientierung, indem sie sowohl historische als auch aktuelle Perspektiven einnehmen, den Blick in die Zukunft richten oder einzelne Themen besonders präzise herausarbeiten. Dies betont Pascal Mathéus, Sprecher der Jury und Inhaber der Buchhandlung Wassermann in Hamburg Blankenese.
Mathéus ergänzt, dass die ausgewählten Bücher unterschiedliche Zugänge aus den Bereichen Geschichte, Politik und Medizin darstellen. Diese können naturgemäß nur Ausschnitte komplexer Themen abbilden. Die Jury strebt jedoch eine möglichst breite und vielfältige Auswahl an. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf der sprachlichen Qualität der Texte. In einer Zeit, in der eine Flut von Texten, häufig generiert durch künstliche Intelligenz, auf uns einströmt, wird eine klare und verständliche Darstellung der Gegenwart als eigenständiger Wert betrachtet.
Zusammensetzung der Jury
- Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg Blankenese)
- Sibylle Anderl (Die Zeit)
- Maja Brankovic (Wirtschaftswoche)
- Manuela Lenzen (Wissenschaftsjournalistin)
- Patricia Rahemipour (Institut für Museumsforschung / Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
- Stefan Spiegel (funk / Marmota Maps)
- Katrin Vohland (Naturhistorisches Museum Wien)




















