Hans-Martin Schmidt prägt den Otto Schmidt Verlag durch innovative Verlegerarbeit und strategische Expansion

Hans-Martin Schmidt: Prägende Verlegerpersönlichkeit bei Otto Schmidt

Hans-Martin Schmidt prägte das Verlagsprogramm durch seine erfolgreiche und authentische Verlegerarbeit maßgeblich. Unter seiner Leitung wurden bedeutende Kommentare in das Portfolio aufgenommen, darunter der „Zöller“ zur Zivilprozessordnung, der „Tipke/Kruse“ zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung sowie der „Frankfurter Kommentar zum Kartellrecht“.

Darüber hinaus eröffnete Schmidt dem Verlag den Zugang zum Handelsgeschäft durch die Übernahme der Fachbuchhandlung Sack. Ebenso spielte er eine wichtige Rolle beim Ausbau des Verlags durch Beteiligungen am RWS-Verlag in Köln sowie am Verlag Ernst und Werner Gieseking in Bielefeld.

Persönlichkeit und Verlagsphilosophie

Professor Felix Hey, aktueller Verleger des Otto Schmidt Verlags, beschreibt Schmidt als eine Persönlichkeit, die den Verlag durch ihre offene und zugewandte Art über mehr als 75 Jahre hinweg geprägt habe. Seine hohen Qualitätsansprüche dienten als Vorbild für eine Verlagsarbeit, die zeigt, wie erstklassige juristische Fachliteratur entsteht.

Hey betont, dass diese Qualitätsstandards auch im Zeitalter der Digitalisierung und der durch Künstliche Intelligenz geprägten Sprachmodelle relevant bleiben und für die juristische Praxis sowie Wissenschaft unverzichtbar sind.

Danksagung und Anteilnahme

Professor Hey drückt im Namen des Verlags seinen tiefen Dank gegenüber Hans-Martin Schmidt aus und bekundet gleichzeitig sein Mitgefühl für dessen Angehörige:

  • Hoher Dank für die geleistete Arbeit
  • Ausdruck von Anteilnahme und Mitgefühl gegenüber den Kindern und der Familie