Yade Yasemin Önder: „Anti Müller“ – Zerschellt an den Klippen der Ich-Sucht

Online-Dating, Kulturbetrieb und Kinderwunsch – eine toxische Mischung, die Yade Yasemin Önder in ihrem neuen Roman zum Schlachtfeld verarbeitet. Önder gelingt eine bittere Milieusatire, doch die Analyse kommt ein wenig zu kurz.

Von Katharina Teutsch

Zum: Deutschlandradio

3 thoughts on “Yade Yasemin Önder: „Anti Müller“ – Zerschellt an den Klippen der Ich-Sucht

  1. Ein faszinierender Einblick in die Schattenseiten der modernen Beziehungen. Önder trifft den Nerv der Zeit, auch wenn die tiefere Analyse etwas auf der Strecke bleibt. Spannend!

  2. Yade Yasemin Önder gelingt eine erfrischende Milieusatire über Online-Dating und den Kulturbetrieb. Leider bleibt die tiefere Analyse der Ich-Sucht auf der Strecke, was den Gesamteindruck schmälert.

  3. Önder trifft den Nerv der Zeit, aber ihre scharfe Satire verliert sich manchmal im Detail. Ein Blick hinter die Oberfläche hätte dem Roman gutgetan – mehr Tiefe wäre wünschenswert!

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