** Volker Schlöndorff bringt „Heimsuchung“ auf die große Leinwand

Der renommierte Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff hat mit der Produktion seiner neuesten Verfilmung begonnen, die auf dem international gefeierten Roman „Heimsuchung“ von Jenny Erpenbeck basiert. Dieses literarische Werk hat bereits zahlreiche Leser weltweit begeistert und gilt als ein bedeutendes Beispiel zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur. Die Adaption verspricht, die tiefgründigen Themen und emotionalen Nuancen des Originals einzufangen und für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

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Das rote Zimmer und Der neue Nervenbeschleuniger / Das Ding von – „Draußen“ / Die Farbe aus dem All von H.G. Wells, G. A. England, H.P. Lovecraft

Ein ungenannter Protagonist und Erzähler beschließt, die Nacht in einem angeblich gespenstischen Raum zu verbringen, der im lothringischen Schloss knallrot gefärbt ist. Er beabsichtigt, die Legenden, die ihn umgeben, zu widerlegen. Trotz der vagen Warnungen der drei gebrechlichen Aufseher, die im Schloss wohnen, steigt der Erzähler in das „Rote Zimmer“ auf, um die Nachtwache zu beginnen und eine erstauniiche Geschichte nimmt Fahrt auf …
Diese Geschichte des populären Autors H.G. Wells, der in Deutschland vor allem für seine Science-Fiction-Bücher bekannt ist, und drei weitere spannende Geschichten von bekannten Autoren finden sich im vorliegenden Band 1 der Reihe ‚Erstaunliche Geschichten‘.
Hier liegt nun die zweite überarbeitete und verbesserte Auflage vor.

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Das grausige Hobby von Sir Joseph Londe

„Was für einen Unfug wollen Sie von mir?“, fragte Daniel – vergeblich versuchte er, sich aufzusetzen.
„Nur um einen Blick auf Ihr Gehirn zu werfen“, war die angenehme Antwort.
„Mein – mein was?“ Daniel keuchte.
„Ihr Gehirn“, wiederholte der andere, nahm eines der Messer aus der Schachtel und untersuchte es kritisch. „Übrigens, Sie wissen natürlich, wer ich bin? Ich bin Sir Joseph Londe, der größte Chirurg der Welt. Ich habe mehr Operationen durchgeführt, als es Sterne am Himmel gibt. Leider wurde eines Tages ein kleiner Teil meines Gehirns rot. … Solange ich diesen kleinen Teil des roten Gehirns nicht ersetzen kann, bin ich verrückt. …. In Sie habe ich jedoch absolutes Vertrauen.“
„Wie wollen Sie an mein Gehirn rankommen?“ Daniel fand die Kraft zu fragen.
„Ich will es natürlich herausschneiden“, erklärte der andere. „Sie brauchen nicht die geringste Angst zu haben. Ich bin der beste Operator der Welt.“
„Und was machen Sie danach mit mir?“
Der Chirurg kicherte.
„Ich begrabe Sie im Steingarten“, antwortete er. „Ich nenne ihn meinen Friedhof. Wenn Sie jetzt so freundlich wären, ganz still zu bleiben …“
Das ist ein kurzer Textausschnitt aus dem Buch, das Spannung und einen besonderen Lesegenuss verspricht.

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Die Verfilmung bringt ein beeindruckendes Ensemble talentierter Schauspieler zusammen, darunter Lars Eidinger und Martina Gedeck, die beide für ihre herausragenden Leistungen in der deutschen Film- und Theaterlandschaft bekannt sind. Eidinger hat sich durch seine vielseitigen Rollen und seine Fähigkeit, komplexe Charaktere darzustellen, einen Namen gemacht, während Gedeck mit ihren sensiblen Darstellungen in Filmen und Serien auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihre Mitwirkung in diesem Projekt verspricht, die künstlerische Tiefe des Films zu bereichern und die Geschichten der Charaktere lebendig werden zu lassen.

Ein besonders bemerkenswerter Aspekt dieser Verfilmung ist, dass die Dreharbeiten an dem Originalschauplatz des Romans stattfinden. Dies wird nicht nur dazu beitragen, die Authentizität der Erzählung zu bewahren, sondern auch die Atmosphäre und die kulturellen Hintergründe, die den Text prägen, visuell einzufangen. Die Entscheidung, am authentischen Ort zu filmen, ist ein Zeichen für Schlöndorffs Engagement, die Essenz des Buches respektvoll und präzise umzusetzen. Der Schauplatz spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte und trägt wesentlich zur Entwicklung der Charaktere und ihrer Konflikte bei.

„Heimsuchung“ behandelt zentrale Themen wie Identität, Verlust und die Auswirkungen von Geschichte auf das individuelle Leben. Der Roman erzählt die berührende Geschichte von Menschen, die in einem von Veränderungen geprägten Umfeld leben und sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer kulturellen Identität auseinandersetzen müssen. Diese Thematiken sind zeitlos und finden auch in der heutigen Gesellschaft Resonanz, was die Relevanz der Verfilmung unterstreicht. Schlöndorff ist bekannt dafür, komplexe menschliche Emotionen und soziale Fragestellungen in seinen Filmen zu thematisieren, und es wird erwartet, dass er auch in dieser Adaption sein Können unter Beweis stellen wird.

Das Projekt hat bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und die Vorfreude auf die Veröffentlichung wächst. Schlöndorffs Ruf als Meister des Erzählens und sein feines Gespür für die Inszenierung von Charakteren und Emotionen lassen darauf schließen, dass „Heimsuchung“ nicht nur ein filmisches Erlebnis, sondern auch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Fragen des Menschseins sein wird. Die Kombination aus einem starken Drehbuch, talentierten Schauspielern und einer engagierten Regie lässt auf eine gelungene Adaption hoffen, die sowohl Fans des Buches als auch neue Zuschauer ansprechen wird.

Die Zusammenarbeit zwischen Schlöndorff und den talentierten Darstellern Eidinger und Gedeck wird mit Sicherheit zu einer dynamischen und einprägsamen filmischen Erfahrung führen. Während die Dreharbeiten voranschreiten, bleibt abzuwarten, wie die kreative Vision des Regisseurs mit der literarischen Vorlage harmoniert und welche neuen Perspektiven auf die Geschichte und ihre Charaktere eröffnet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verfilmung von „Heimsuchung“ unter der Regie von Volker Schlöndorff ein spannendes Projekt ist, das die Möglichkeit bietet, eine bedeutende Geschichte auf eine neue Art und Weise zu erzählen. Mit einem hochkarätigen Cast und dem Engagement, die Originalschauplätze zu nutzen, wird der Film voraussichtlich ein wichtiger Beitrag zur deutschen Filmkultur und eine berührende Auseinandersetzung mit den Themen Identität und Geschichte sein. Die Vorfreude auf dieses cineastische Werk ist bereits jetzt spürbar und lässt auf eine gelungene Adaption hoffen.