Fake-Anfragen bei Droemer Knaur: Warnhinweise und Präventionsmaßnahmen
Bei Droemer Knaur wurden bereits gefälschte Anfragen registriert, unter anderem an den Autor Jacob Eder, die im Namen von Mona Ameziane (WDR) versandt wurden. Patricia Keßler, Pressesprecherin des Verlags, berichtet: „Die erste betrügerische E-Mail erreichte uns im Juni, aktuell nimmt diese Masche weiter zu.“
Erkennungsmerkmale gefälschter E-Mails
- Abweichende E-Mail-Adressen, die nicht mit den offiziellen Firmenkonten übereinstimmen
- Fehlende oder unvollständige Signaturen
- Eine Sprache, die offensichtlich durch Künstliche Intelligenz generiert wurde, erkennbar an übertrieben positiven und bestätigenden Formulierungen
Angesichts der zunehmenden Nutzung von KI im beruflichen Alltag ist es laut Keßler wichtig, solche Merkmale aufmerksam zu beobachten. Deshalb verfolgt Droemer Knaur die Strategie „Human in the Loop“, um menschliche Kontrolle in den Kommunikationsprozess einzubinden.
Maßnahmen zur Sensibilisierung der Autor:innen
Das Verlagsteam arbeitet derzeit daran, die Autor:innen gezielt für diese Problematik zu sensibilisieren. Anstatt allgemeiner Rundmails setzt man auf den direkten Dialog. Keßler betont: „Sichtbarkeit ist für Autor:innen und ihre Werke essenziell. In einer sich wandelnden Medienlandschaft wird es zunehmend schwieriger, Interviews, Porträts oder Rezensionen zu platzieren.“
Genau diese Situation wird von Betrüger:innen ausgenutzt, um gefälschte Anfragen zu verschicken.






















