Neue Spitzenreiter in den Belletristik-Charts: Thriller dominieren Hardcover und Taschenbuch
In den aktuellen Belletristik-Bestsellerlisten setzen sich gleich zwei Neuerscheinungen an die Spitze – sowohl im Hardcover- als auch im Taschenbuchsegment. Beide Titel entstammen dem Genre Thriller beziehungsweise Krimi und versprechen spannende Unterhaltung.
Hardcover: Limitierte Sonderedition von Sebastian Fitzeks „Amokspiel“ auf Platz 1
Die neue limitierte Hardcover-Ausgabe von Sebastian Fitzeks Psychothriller „Amokspiel“ (Droemer HC; Erscheinungstermin: 3. August) erreicht unmittelbar nach Veröffentlichung den ersten Rang der Hardcover-Belletristik. Laut Verlagsangaben wurden in der ersten Verkaufswoche fast 30.000 Exemplare abgesetzt.
Ursprünglich erschien „Amokspiel“ bereits 2007 und zählt seitdem zu den erfolgreichsten Werken Fitzeks mit über 700.000 verkauften Exemplaren. Als zweites Buch des Autors nach „Die Therapie“ avancierte es schnell zum Bestseller. Die Handlung dreht sich um ein perfides Geiseldrama in einem Radiostudio: Ein Täter hält mehrere Menschen gefangen und überträgt das Geschehen live. Jede Stunde wird eine zufällige Telefonnummer gewählt, bei der nur ein sofortiges Melden mit der richtigen Parole eine Geisel retten kann. Andernfalls droht der Tod eines Geisels.
Die limitierte Hardcover-Sonderedition zeichnet sich durch einen zum Inhalt passenden gestanzten Buchschnitt, Kaltfolienveredelung mit Metalleffekt sowie eine mehrstufige Prägung aus. „Amokspiel“ wurde 2018 von Sat.1 verfilmt, Regie führte Oliver Schmitz.
Taschenbuch: Daniel Holbes „Unter Toten“ führt Frankfurter Krimireihe fort
Im Taschenbuchbereich belegt „Unter Toten“ (Knaur Taschenbuch; Erscheinungstermin: 3. August) von Daniel Holbe den Spitzenplatz. Holbe setzt die Krimireihe um Kommissarin Julia Durant fort, die ursprünglich von Andreas Franz begründet wurde. Franz schuf Ende der 1990er Jahre mit Julia Durant eine Kultfigur der deutschen Krimiliteratur.
„Unter Toten“ ist der 26. Band der Frankfurter Reihe. Die Handlung beginnt mit dem Fund menschlicher Überreste auf dem Grundstück des verstorbenen Rentners Heinrich Voss in einem Stadtrandwohngebiet. Dies wirft die Frage auf, ob Voss womöglich ein bislang unentdeckter Serienmörder war. Als kurz darauf auf einer Baustelle die Leiche einer seit Jahrzehnten vermissten Frau entdeckt wird, führt die Spur Julia Durant zurück zu ihren Anfängen bei der Sittenpolizei. Parallel deutet ein aktueller Mordfall darauf hin, dass möglicherweise ein weiterer Täter aktiv ist.





















