Maria-Sibylla Lotter: „Opfer“ – Die Ermächtigung in der Opferrolle

Viele wollen heute Opfer sein: von Rassismus und Diskriminierung, von sozialer Ungerechtigkeit oder politischer Ausgrenzung. Die Rolle ist attraktiv geworden. Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter hält diese Entwicklung für problematisch.

Von Günter Kaindlstorfer

Zum: Deutschlandradio

3 thoughts on “Maria-Sibylla Lotter: „Opfer“ – Die Ermächtigung in der Opferrolle

  1. Der Beitrag schürt die Diskussion über die Opferrolle. Ist sie wirklich so attraktiv? Anstatt zu empowern, könnte sie auch lähmen. Wo bleibt der Weg zur Selbstverantwortung?

  2. Klingt nach einer verzweifelten Suche nach Aufmerksamkeit. Opfer sein ist kein Wettbewerb. Stattdessen sollten wir Lösungen suchen, anstatt uns in Identitätskämpfen zu verlieren.

  3. Als Betroffene fühle ich mich oft unsichtbar gemacht. Die Opferrolle zu tragen, ist nicht attraktiv, sondern schmerzhaft. Wir kämpfen um Verständnis, nicht um Anerkennung als „Opfer“.

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