Schutz der Urheberrechte bei den NEINhorn-Büchern
Carlsen-Verlegerin Sandra Harzer-Kux betont die Bedeutung der Kreativität von Autor:innen und Illustrator:innen als wertvolles Gut. Der Verlag sieht es als seine Pflicht an, deren Rechte zu wahren und zu verteidigen. Die Bilderbücher rund um das NEINhorn sowie deren Fortsetzungen zählen zu den erfolgreichsten Werken im Kinderbuchsegment und haben bereits den Status von Kinderliteratur-Klassikern erreicht.
Im Rahmen einer aktuellen Klage setzt sich der Verlag entschieden für die Rechte von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn sowie für die eigenen Verlagsinteressen ein, da diese eindeutig verletzt werden. Marc-Uwe Kling, Autor der NEINhorn-Reihe, weist darauf hin, dass Personen, die illegal Filme, Bücher oder Hörbücher herunterladen, mit empfindlichen Strafen rechnen müssen. Demgegenüber stehe OpenAI, das seiner Ansicht nach sämtliche Kunst- und Kulturgüter weltweit ohne Erlaubnis nutze und damit ungestraft davonkomme. Das NEINhorn selbst würde dazu nur eines sagen: „Nein!“
Stellungnahme der Illustratorin Astrid Henn
Astrid Henn, die für die Illustrationen der NEINhorn-Bücher verantwortlich zeichnet, lehnt die unautorisierte Verwendung ihrer Werke strikt ab. Sie erklärt, dass ihre Illustrationen oft das Ergebnis monatelanger Arbeit seien. Die Nutzung dieser Bilder zum Training einer Künstlichen Intelligenz, mit dem Ziel, ihre Arbeiten als Eigentum für jedermann verfügbar zu machen, betrachtet sie als Diebstahl.
In ihren Augen unterscheidet sich dieser Vorgang nicht von der Entwendung von Firmengeheimnissen, die anschließend im Darknet verkauft und öffentlich zugänglich gemacht werden.






















