Barbi Marković erhält den Helena-Adler-Preis für innovative Literatur

Im Jahr 2026 wurde die renommierte Auszeichnung des Helena-Adler-Preises für rebellische Literatur an die talentierte Autorin Barbi Marković verliehen. Diese Ehrung erhält sie für ihr bemerkenswertes Werk mit dem Titel „Stehlen, Schimpfen, Spielen“, das im Jahr 2025 im Rowohlt Verlag veröffentlicht wurde.

Der Helena-Adler-Preis ist bekannt dafür, außergewöhnliche und unkonventionelle Stimmen in der Literatur zu würdigen. In einer Zeit, in der viele literarische Werke sich oft im Rahmen des Gewöhnlichen bewegen, hebt sich der Preis durch seine Fokussierung auf kreative und herausfordernde Erzählweisen ab. Barbi Marković, die als eine der spannendsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur gilt, hat mit ihrem neuesten Buch ein Werk geschaffen, das sowohl thematisch als auch stilistisch neue Wege beschreitet.

„Stehlen, Schimpfen, Spielen“ ist mehr als nur ein einfaches Buch; es ist eine Einladung, sich mit dem Unkonventionellen auseinanderzusetzen und die Grenzen der Literatur zu hinterfragen. In ihren Erzählungen kombiniert Marković spielerisch verschiedene Genres und Stilmittel, um eine fesselnde und zugleich provokante Lektüre zu schaffen. Leserinnen und Leser werden in die Welt der Protagonisten eingeführt, die sich in einer ständigen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und Erwartungen befinden.

Die Autorin nutzt ihre Erzählstimme, um die innersten Gedanken und Emotionen ihrer Charaktere auf eine Weise zu vermitteln, die sowohl zugänglich als auch tiefgründig ist. Es sind die kleinen Momente des Lebens, die Marković in den Fokus rückt: das Stehlen von Zeit, das Schimpfen über gesellschaftliche Missstände und das Spiel mit Identitäten. Diese Aspekte verleihen dem Buch nicht nur eine gewisse Leichtigkeit, sondern regen auch zum Nachdenken an. Die Leser sind eingeladen, sich mit den komplexen Themen auseinanderzusetzen, die im Hintergrund der Geschichten stehen.

Barbi Markovićs Stil ist unverkennbar und einprägsam. Ihre Sprache ist sowohl präzise als auch poetisch, was dazu beiträgt, dass die Texte lebendig und dynamisch wirken. Sie meistert es, mit wenigen Worten große Emotionen auszudrücken und schafft es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ihr unverwechselbarer Ansatz, literarische Konventionen zu brechen und gleichzeitig die Leser zu unterhalten, ist einer der Gründe, weshalb sie für den Helena-Adler-Preis ausgewählt wurde.

Die Entscheidung der Jury, Marković mit diesem Preis auszuzeichnen, ist ein klares Zeichen dafür, dass rebellische und innovative Stimmen in der Literatur mehr denn je gebraucht werden. In einer Welt, die oft von Konformität geprägt ist, bietet die Autorin mit ihrem Werk einen erfrischenden Perspektivwechsel. Sie ermutigt ihre Leser dazu, die Welt mit kritischen Augen zu betrachten und sich nicht mit dem Gewöhnlichen zufrieden zu geben.

Der Helena-Adler-Preis wird nicht nur an die Autorin verliehen, sondern auch an die Botschaft, die sie mit ihrem Werk vermittelt. Es ist eine Feier der Individualität und des kreativen Ausdrucks, die in der heutigen Literaturlandschaft oft verloren geht. Markovićs Buch fordert dazu auf, über den Tellerrand hinauszuschauen und die komplexen Fragen des Lebens zu erforschen, ohne sich von gesellschaftlichen Normen einschränken zu lassen.

In den kommenden Jahren wird „Stehlen, Schimpfen, Spielen“ sicherlich für Gesprächsstoff sorgen und die Leser dazu anregen, sich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen, die Barbi Marković aufgreift. Der Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen des Wandels in der literarischen Welt, das aufstrebenden Schriftstellern wie Marković eine Plattform bietet, um gehört zu werden.