Ab dem 1. April 2024 wird Patricia Klobusiczky die Leitung des Europäischen Übersetzer-Kollegiums Straelen e.V. übernehmen. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Regina Peeters an, die viele Jahre lang als Geschäftsführerin tätig war und in dieser Zeit maßgeblich zur Weiterentwicklung des Instituts beigetragen hat.
Das Europäische Übersetzer-Kollegium, das sich in Straelen befindet, hat sich als bedeutende Institution in der Förderung und Unterstützung von Übersetzern etabliert. Es bietet nicht nur einen Raum für Austausch und Weiterbildung, sondern auch zahlreiche Programme und Workshops, die sich an Fachübersetzer richten. Unter der Leitung von Dr. Peeters konnte das Kollegium zahlreiche Projekte initiieren, die sowohl nationale als auch internationale Resonanz fanden. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, die Bedeutung der Übersetzungskunst in der Gesellschaft zu betonen und den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen zu fördern.
Patricia Klobusiczky bringt eine umfangreiche Erfahrung im Bereich der Übersetzung und der Kulturvermittlung mit. Sie hat in verschiedenen Institutionen gearbeitet und ist sowohl in der akademischen Welt als auch in der Praxis tief verwurzelt. Ihre Expertise im Bereich der Sprachen und der interkulturellen Kommunikation wird als wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung des Kollegiums angesehen. Klobusiczky hat sich in der Vergangenheit bereits für die Belange von Übersetzern eingesetzt und wird voraussichtlich frische Impulse und innovative Ideen in die Arbeit des Kollegiums einbringen.
Die Entscheidung, Klobusiczky zur neuen Geschäftsführerin zu ernennen, wurde von den Mitgliedern des Vorstands des Europäischen Übersetzer-Kollegiums einstimmig getroffen. Sie erhoffen sich von ihr, dass sie die erfolgreiche Arbeit von Dr. Peeters fortsetzen und neue Akzente setzen kann. Klobusiczkys Vision für das Kollegium umfasst die Stärkung der Position von Übersetzern in der Gesellschaft sowie die Schaffung neuer Netzwerke, um den Austausch zwischen Übersetzern und anderen Kulturschaffenden zu fördern.
Ein Schwerpunkt von Klobusiczkys zukünftiger Arbeit wird die Förderung der Nachwuchsförderung im Bereich der Übersetzung sein. Sie plant, spezielle Programme zu entwickeln, die jungen Übersetzern helfen, sich in der Branche zu etablieren und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Darüber hinaus möchte sie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern intensivieren, um den Einfluss des Kollegiums über die Grenzen Deutschlands hinaus zu vergrößern.
Die Ankündigung von Klobusiczkys Ernennung wird im Börsenblatt, einer renommierten Fachzeitschrift für die Buch- und Medienbranche, ausführlich behandelt. Dort wird auch auf die Herausforderungen eingegangen, die die Übersetzungsbranche in den kommenden Jahren zu bewältigen haben wird. Themen wie die Digitalisierung, die sich rasch verändernden Anforderungen an Übersetzungen und die Notwendigkeit, kulturelle Vielfalt zu bewahren, stehen ganz oben auf der Agenda.
Klobusiczky selbst äußerte sich optimistisch über ihre neue Rolle und betonte, wie wichtig es ist, die Vielfalt der Sprachen und Kulturen zu fördern. Sie sieht das Europäische Übersetzer-Kollegium als einen zentralen Ort für den Austausch von Ideen und die Entwicklung neuer Konzepte, die die Bedeutung der Übersetzung in der heutigen globalisierten Welt unterstreichen.
Die Übergabe der Geschäftsführung an Patricia Klobusiczky wird wahrscheinlich auch von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, die darauf abzielen, die Mitglieder des Kollegiums sowie die breite Öffentlichkeit über die zukünftigen Pläne und Initiativen zu informieren. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Perspektiven und Entwicklungen Klobusiczky in ihrer neuen Rolle mitbringen wird.
Insgesamt wird ihre Ernennung als ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Europäischen Übersetzer-Kollegiums betrachtet, der sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Förderung der Übersetzungskunst und die Unterstützung von Übersetzern mit sich bringt.




