Friedensaktivistin Bertha von Suttner – Die Waffen nieder

Bertha von Suttner sitzt in der Kulisse eines bürgerlichen Haushalts um 1900 in formaler Kleidung auf einem Sofa mit Blumenmuster an einem runden Tisch.Bertha von Suttners Roman „Die Waffen nieder“ aus dem Jahr 1889 ist ein Klassiker der pazifistischen Literatur und wirkt heute aktueller denn je. Der Deutschlandfunk und der DDR-Hörfunk porträtierten die Autorin auf je sehr unterschiedliche Weise.

Präsentiert von Margarete Wohlan

Zum: Deutschlandradio

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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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