Roman „Endling“ – Über Verluste und die Welt im Jahr 2041

Die Biologin und Autorin Jasmin Schreiber steht in einem Nadelwald auf einem sandigen Weg.Die Welt, wie Bestsellerautorin Jasmin Schreiber sie sich im Jahr 2041 vorstellt, ist bedrückend: Abtreibungs- und Verhütungsverbote, schwere Pandemien und zahlreiche ausgestorbene Arten. In ihrem Buch gehe es um Verlusterfahrungen, sagt die Autorin.

Schreiber, Jasmin

Zum: Deutschlandradio

Literature advertisement

Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

Hier geht es weiter …