Der neue Roman von Rachel Kushner „See der Schöpfung“ verbindet eine rasante Spionage-Story mit einer tief in die Menschheitsgeschichte zurückgehenden Zivilisationskritik. Schon das Buch „Flammenwerfer“ der US-Autorin war ein gefeierter Bestseller.
David, Thomas
Im dunkelsten Afrika
Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.
Rachel Kushner gelingt es meisterhaft, komplexe Themen wie Zivilisationskritik und Spionage zu verweben. Ihr neuer Roman verspricht eine fesselnde Reflexion über Menschheit und Macht.
Rachel Kushner gelingt es erneut, historische Tiefen mit packender Erzählkunst zu verbinden. „See der Schöpfung“ setzt frische Impulse in der Literatur und regt zum Nachdenken an. Ein Muss!
Rachel Kushners Werke reflektieren eindrucksvoll die komplexe Beziehung zwischen Geschichte und individueller Erfahrung. Ihr neuer Roman verspricht spannende Einblicke und regt zum Nachdenken an!