Schlagwort: Kultur
Bücher und Bildung – „Der Stärkere hört zu“: Herr Reff über Respekt in der Schule
Vom Problemschüler zum Ethiklehrer und Buchautor: Herr Reff weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, unterschätzt zu werden. Heute unterrichtet er an einer Berliner Brennpunktschule…
Péter Nádas – Chronist des chaotischen 20. Jahrhunderts
Als Péter Nádas‘ Roman „Parallelgeschichten“ 2012 auf Deutsch erschien, waren sich die Feuilletons einig: ein Jahrhundertwerk! Thomas David konnte den 2026 verstorbenen Schriftsteller damals porträtieren….
Caroline Wahl: „1999 Meter über dem Meer“ – Selbstgespräche im Mercedes-Cabrio
Ein Selbstfindungstrip zwischen Bali, Berlin und dem Engadin, immer wieder über die Autobahn düsend: Caroline Wahl verbindet in ihrem neuen Roman eigene Leidenschaften mit einer…
Caroline Wahl: „1999 Meter über dem Meer“ – Hochstapelei als Geschäftsmodell
Samara hasst alles: Ihr Leben, Menschen, sich selbst: Also erfindet sie eine neue Identität – und findet übers Lügen zu sich selbst. Caroline Wahl erzählt,…
Fischgräte: Die zeitlose Form, die Ordnung und Dynamik in Design, Schrift und Kultur vereint!
Die Fischgräte gehört zu den ältesten und zugleich vertrautesten natürlichen Formen, die in vielen Kulturen als Bild und Muster aufgegriffen wurden. Ihre Struktur ist klar…
„Memories of Heidelberg“ – Ein Paar in der Hölle
Heinz Strunk schickt in seinem neuen, für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman ein Ehepaar nach Heidelberg. Der Kurzurlaub wird zum Albtraum. Nur fürs Publikum gibt…
Péter Nádas ist tot – Die Vielschichtigkeit des Erinnerns
Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas war ein Erforscher des Menschseins im 20. Jahrhundert, dem der Diktaturen und der Gewalt. Seine Romane erzählen auf mitreißende Weise…
Nachruf auf Péter Nádas – „Meine erste Erinnerung ist ein Bombenangriff“
Die Bestialität des Menschen stellte er gnadenlos exakt dar, Momente des Glücks sind rar in seinem Werk. Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas wurde vielfach ausgezeichnet….
„Nicht“ – Ein Liebesthriller in toxischer Luft
Der neue Roman des israelischen Schriftstellers Dror Mishani „Nicht“ beginnt als Liebesgeschichte und wird zum Thriller. Die Hauptfigur Eli ist in ein kompliziertes Lügengebilde verstrickt…
Gauguins „Noa Noa“: Ein poetischer Blick auf Tahiti zwischen kolonialer Faszination und künstlerischer Selbstfindung.
„Noa Noa“ entstand aus Paul Gauguins Aufenthalt in Tahiti und gehört zu den Werken, in denen sich künstlerische Selbstdeutung, Reiseerfahrung und kolonial geprägte Wahrnehmung eng…
Han Kang: „Der goldene Faden“ – So denkt die Nobelpreisträgerin Han Kang
Das Werk von Han Kang ist stark geprägt von Fragen über Gewalt, Unrecht und die menschliche Existenz. Wie sie selbst auf ihre Romane blickt, auf…
Florian Havemann – Der selbsterklärte Dilettant
Mit 16 saß er in der DDR im Gefängnis, mit 19 gelang Florian, dem Sohn des Regimekritikers Robert Havemann, in einem Lkw die Flucht. Heute…
Philipp Ruch – „Wir wissen so gut wie nichts über den Aufstieg der Nazis“
„Wir kennen die NSDAP nur mit Macht“, sagt Philipp Ruch. Für sein Buch „Der Rückfall“ interessierte den Aktivisten vom Zentrum für politische Schönheit die Partei…
Lyriksommer – Gottfried Benn und der deutsche Schlager
Der Skandaldichter von „Morgue“, „Trunkene Flut“ und „Destillation“ feierte in seinen späten Gedichten den Reim und eine melancholisch verhangene Harmonie. Der Benn-Sound klingt wie mancher…
Gottfried Benns poetische Harmonie und ihre Relevanz für die Compliance-Kultur
Gottfried Benn und die Verbindung zum deutschen Schlager Gottfried Benn, bekannt als der provokante Dichter hinter Werken wie „Morgue“, „Trunkene Flut“ und „Destillation“, widmete sich…
Sinthujan Varatharajah: „wo zeit stehen bleibt“ – Tourismus neu denken
Sinthujan Varatharajah zeigt, wie eng der moderne Tourismus mit Ausbeutung und kolonialer Gewalt verbunden ist. Sein Buch hinterfragt unser Verständnis vom Reisen grundlegend. Zum: Deutschlandradio…
Joelle Westerfeld: „Extrem fühlen“ – Seltener Einblick in eine rätselhafte psychische Krankheit
2023 wurde Joelle Westerfeld vom medium magazin als eine der top 30 bis 30 Journalist*innen ausgezeichnet. Das war außergewöhnlich: Die 29-Jährige leidet an Borderline. Ihren…
Jane Draycott: „Fulvia“ – Weiblich, mächtig, verunglimpft
Rom zur Zeit der späten Republik. Intrigante Männer haben das Sagen. Eine Frau mischt mit: Fulvia, dreimal verheiratet, fünf Kinder. Ihr Ruf ist miserabel. Jane…



































