Schlagwort: Deutschlandradio
Was nach Stalins Terror von der Kultur in Belarus übrig blieb
Stalins Terror hat in den 1930er-Jahren zur Ermordung einer Generation von Literaturschaffenden in Belarus geführt. Dort ist Gedenken an sie tabu. Doch ihre Gedichte leben…
Buchkritik: „Endzeitfaschismus“ von Naomi Klein und Astra Taylor
Ultrarechte Tech-Bros, religiöse Fanatiker und Nationalisten: Die Mächtigen bereiten sich auf den Kollaps der Welt vor und treiben ihn zugleich voran. Das Buch „Endzeitfaschismus“ ist…
Literatur aus Taiwan: Lasst 100 Sonnenblumen blühen
Taiwan hat eine bewegte Geschichte. Neue Romane aus von der Insel vor dem chinesischen Festland zeichnen die Entwicklungen der Insel seit der japanischen Kolonialzeit, der…
Die Kunst der Bewerbung im Verlauf der Geschichte
Die Kulturgeschichte der Bewerbung zeigt die Vielfalt ihrer Formen, sagt der Historiker Timo Luks, der darüber ein Buch verfasst hat. Dabei geht es um Heiratsanträge,…
Wahlfamilien in der Gegenwartsliteratur
Zur klassischen Kleinfamilie sind in den letzten Jahren einige neue Familienkonzepte hinzugekommen. Sogenannte Wahlfamilien lassen Raum für verschiedene Lebensmodelle. Auch die Gegenwartsliteratur erzählt davon und…
A. Rudorff: „Auschwitz vor polnischen Gerichten“ – Hinrichtung in „Picknickatmosphäre“
Bis zu 10.000 SS-Mitglieder waren im KZ Auschwitz beschäftigt. Mehr als 700 kamen in Polen vor Gericht – so viele wie in keinem anderen Land….
Manuel Bittorf: „Goldener Retriever“ – Weltschmerz und Übermut (Buchkritik)
Manuel Bittorf, besser bekannt als der Musiker Betterov, begleitet in seinem Roman zwei sympathische Jungs aus der ostdeutschen Provinz auf ihrem Weg ins Leben. Ein…
„Amseln“: Sprachwuchtige Abrechnung mit sämtlichen Konventionen
Anna Baars neuer Roman „Amseln“ handelt von einer Ärztin, die ihren Patienten sexuell genötigt haben soll. Sie ist damit für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Wie…
Wir brauchen mehr Fettgeschichten!
Viele Verlage legen Wert auf Diversität und wollen den Unterrepräsentierten und Marginalisierten eine Stimme geben. Doch es gibt dabei eine merkwürdige Leerstelle, findet die Autorin…
Hanns-Josef Ortheil: Wie aus Notizen Literatur wird
Hanns-Josef Ortheil schreibt seit er acht Jahre alt ist täglich einen Text: Protokolle, Erzählungen, Ideen, Entwürfe. Mit den Jahren ist so ein riesiges Archiv entstanden….
Thomas Brussig: „Schreib das Buch, das du selber brauchst“
Baufacharbeiter mit Abitur, Möbelpacker, Hotelportier: Auf den ersten Blick hat Thomas Brussigs beruflicher Werdegang wenig mit Literatur zu tun. Der Grund, warum der Autor sich…
Schriftsteller Jean Paul: Der Stadtpfarrer des Universums
Jean Paul gilt bis heute als einer der modernsten, erfindungsreichsten und tiefsinnigsten Erzähler. Mit dem Roman „Hesperus“ stieg er 1795 zum meistgelesenen Autor seiner Zeit…
„Cool Machine“: Aufstiegsträume und Abgründe im Schwarzen New York
Mit „Cool Machine“ beendet Colson Whitehead seine New-York-Trilogie: Im Schwarzen New York der 1980er-Jahre balanciert ein Möbelhändler mit kriminellem Doppelleben zwischen Aufstiegsträumen und weißer Justizwillkür….
Wie Künstliche Intelligenz den Literaturbetrieb verändert
Der Autor Thélyson Orélien soll seinen Debütroman mithilfe von KI geschrieben haben und wurde deshalb vom Verlag fallengelassen. Daniel Falb, Lyriker und Theoretiker, sieht Klärungsbedarf…
„Musik für einen Soldaten“: Ein Frontroman aus dem Ukraine-Krieg
Der ukrainische Schriftsteller Artem Tschech meldet sich 2022 zum Militärdienst. Sein neues Buch „Musik für einen Soldaten“ entsteht an der Front. Es ist ein Buch…
Richard Ford: Vom Legastheniker zum Bestsellerautor
Als Legastheniker in Mississippi aufwachsen: Das sind schlechte Voraussetzungen, um Schriftsteller zu werden. Der 82-jährige Bestsellerautor Richard Ford erzählt in seinem neuen Buch „In einfachen…
Vincent Delecroix: „Schiffbruch“ – Tödliche Flucht per Boot
Mindestens 27 Menschen ertranken, als 2021 ein Schlauchboot auf dem Ärmelkanal sank. Der Philosoph und Schriftsteller Vincent Delecroix hat im Roman „Schiffbruch“ das Unglück nachgezeichnet….
„Juras letzter Winter“: Edgar Selges Blick auf den Krieg
Das Tagebuch des verhungernden Jura Rjabinkin aus dem belagerten Leningrad beschäftigte Edgar Selge jahrelang und wurde zur Grundlage für „Juras letzer Winter“. Doch wie erzählt…



































