Kategorie: LiteraturNewzs
Seltsam sexistische Rachefantasie. „Drei Farben: Weiß“.
So herausragend „Blau“, der erste Teil der Farben-Trilogie von Krzysztof Kieślowski, war, „Weiß“, der zweite Teil, überzeugt mich überhaupt nicht. Zuerst das noch relativ Gute:…
«The only friend I’ve got is Mary»: Freddie Mercurys engste Vertraute hat ihre Memoiren über den Sänger von Queen veröffentlicht
Mary Austin war Freddie Mercury bereits verbunden, bevor er zu Freddie Mercury wurde. Aber aus ihrer privaten Beziehung gibt sie in ihrem Buch nur wenig…
Georg Klein: Meister der geerdeten Phantastik und prägende Stimme der Gegenwartsliteratur
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Rudolf Augstein: Warum Ex-Nazis in den Anfangsjahren für den SPIEGEL schrieben
SS-Hauptsturmführer als Ressortleiter, antisemitische Klischees in Titelgeschichten: Heute erscheint eine neue Biografie über Rudolf Augstein, die offenlegt, wie Nazis die frühen SPIEGEL-Jahre beeinflusst haben. Mehr…
Bachmannpreis: »Es gibt überall Kleingeistigkeit und Inkompetenz«
Sieben Jahre lang war Philipp Tingler Juror beim Bachmannpreis in Klagenfurt. Jetzt ist er zurückgetreten, um gegen die Berufung einer neuen Jurypräsidentin zu protestieren. Hier…
Ein mutiger Hausmeister rettete Kunst vor den Nazis
Als die Nazis Bilder aus der Hamburger Kunsthalle entfernen, trifft Hausmeister Wilhelm Werner eine Entscheidung. Er versteckt Bilder der jüdischen Malerin Anita Rée. Ein Comic…
Ein Stück Scheiße aus Berlin
Ein junger Mann mit dem bezeichnenden Vornamen Jihad klagt im Berliner „Tagesspiegel“ darüber, dass er nicht wählen darf. Im nächsten Bild sehen wir Jihad, der…
Zwischen Wahrheit, Lüge und Kompromiss: „Was wir von ihr wissen“
Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was…
Jaroslav Rudiš: „Wo die Toten sprechen“ – Skurrile Reise zu europäischen Friedhöfen
Tote sprechen, Bücher werden gefressen, Kreuzspinnen pilgern zu einem SS-Grab: Jaroslav Rudiš verwebt in „Wo die Toten sprechen“ Fantastik, Geschichte und europäisches Kulturerbe zu einem…
Shida Bazyar: „Heimat ist ein völlig leerer Begriff für mich“
Shida Bazyar erhält für „Die Lücken“ den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Roman erzählt von postmigrantischen Realitäten in der deutschen Nachkriegszeit. Als Tochter iranischer Eltern kann sie…
Shida Bazyar gewinnt den Wilhelm Raabe-Preis
Für ihren Roman „Die Lücken“ wird Shida Bazyar mit dem Wilhelm Raabe-Preis ausgezeichnet. Er spielt im fiktiven Dorf Heimesbach zur Zeit der NS-Diktatur und heute….
Vom Finalen und vom Filigranen: die neuen Gedichtbände von Stefan Heuer und Walle Sayer
Eingestreute Kritik von Hellmuth Opitz Zwei bemerkenswerte Gedichtbände aus dem ersten Halbjahr 2026 sind zweifellos »und später die nacht mit ihrem aufgerissenen maul« von Stefan…
Norbert Scheuer: Holunderholz
Meist sind es Briefe oder Fotos, die, von den Nachfahren überraschend gefunden, in der Literatur zur Aufdeckung alter Familiengeheimnisse führen. Im Roman Holunderholz des 1951…
Barbaros Altuğ: „Die dunkelste Nacht eines langen Winters“ – Ein junger Mann verschwindet in Istanbul
In der Türkei ist homosexuelles Leben bedroht. Der in Berlin im Exil lebende Schriftsteller Barbaros Altuğ spürt in „Die dunkelste Nacht eines langen Winters“ dem…
Antje Kunstmann ist tot: Münchner Verlegerin mit 77 Jahren gestorben
Sie wurde als »Verlegerin mit dem langen Atem und dem großen Herzen« ausgezeichnet, ihr Verlag hat unter anderem Kinderbücher und internationale Literatur im Programm. Nun…
Auf der Suche nach Nischen der Freiheit im DDR-Alltag
Der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman „Selbstregulierung des Herzens“ spielt zur Zeit der DDR. Die Figuren müssen erkennen, dass sie in einem unveränderbaren System…
Autor Gregor Sander: Schwerin ist meine Heimat, Berlin mein Zuhause
Der Schweriner Autor Gregor Sander schreibt viel über Mecklenburg und seine Menschen. Ausnahme: ein ethnologischer Ausflug nach Gelsenkirchen. Sein aktueller Roman über Heinrich Schliemann führte…
Käte Hamburger und die „Logik der Dichtung“
Die deutsch-jüdische Germanistin Käte Hamburger flieht 1934 nach Schweden. Dort schreibt sie ein wichtiges Werk der Literaturtheorie und erklärt, warum fiktionale Sprache anders funktioniert als…

































