Helena Janeczek: „Die Schwalben von Montecassino“ – Familientraumata und Maori im Kampf gegen Hitler

Cover des Buchs "Die Schwalben von Montecassino" von Helena JaneczekIm Mittelpunkt von Helena Janeczeks Roman steht die Schlacht von Montecassino. Von dort nähert sich die deutsch-italienische Autorin ihrer traumatischen Familiengeschichte und erzählt von Indern und neuseeländischen Ureinwohnern im Zweiten Weltkrieg.

Von Marko Martin

Zum: Deutschlandradio

Literature advertisement

Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

Hier geht es weiter …

Das könnte Sie auch interessieren: