»Welt«-Literaturpreis für Salman Rushdie

Die Auszeichnung wird dem C. Bertelsmann-Autor am 10. November in Berlin verliehen. 

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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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C. Bertelsmann-Autor Salman Rushdie (72) wird mit dem »Welt«-Literaturpreis ausgezeichnet. Rushdie erhalte die Auszeichnung für sein Gesamtwerk als Schriftsteller von Weltrang und Intellektueller, der es verstehe, global zu denken, hieß es in einer Mitteilung des Medienhauses Axel Springer am heutigen Freitag in Berlin. Der Autor sei »ein unerschrockener Kämpfer für die Freiheit des Wortes«, sein Werk helfe den Ungewissheiten der Gegenwart mit Haltung und Humor zu begegnen. Der mit 12.000 Euro dotierte Preis soll Rushdie am 10. November in Berlin überreicht werden. Johannes Jacob, C. Bertelsmann-Verleger, äußert sich: »Salman Rushdie ist ein Schriftsteller von Weltrang, sein vielfach ausgezeichnetes literarisches Werk ist poetisch, fantasievoll, unterhaltsam, politisch, weise und begeistert Leser auf allen Kontinenten. Darüber hinaus zeichnet ihn seine mutige Verteidigung der Meinungsfreiheit, auch in Zeiten der größtmöglichen persönlichen Bedrohung, in besonderem Maße aus. Vielen war und ist er damit ein Vorbild. Wir sind sehr glücklich darüber, dass dieser großartige Erzähler und überaus integre Autor den ›Welt‹-Literaturpreis erhält.« Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine bislang 13 Romane erhielten renommierte internationale Preise und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter. Seine 2012 erschienene Autobiographie »Joseph Anton« wurde als eines der »besten Bücher über unsere so schwer zu deutende Zeit« und als »Meisterwerk« (FAZ) hochgelobt. In seinem 2015 auf Deutsch erschienenen Roman »Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte« beschwört Salman Rushdie das Zeitalter der Vernunft und schreibt an gegen religiöse Intoleranz. Sein 2017 erschienener Roman »Golden House« ist ein Portrait der amerikanischen Gesellschaft. Er beginnt mit dem Amtsantritt von Barack Obama und endet ein Jahr nach der Wahl seines Nachfolgers. Der Roman, der von einem mediengewandten Schurken, seiner jungen russischen Frau und seinen drei Söhnen in New York handelt, liest sich wie eine groß angelegte Verteidigung der Demokratie, der Freiheit und der pluralistischen Gesellschaft in Zeiten, in denen eben dies in Frage gestellt wird. Sein am 14. Oktober auf Deutsch erscheinender neuer Roman »Quichotte« ist eine Hommage an den Klassiker von Cervantes und ein Don Quijote für unsere Zeit. Rushdie erzählt darin die Geschichte des alternden Handelsvertreters Ismael Smile, der besessen ist von der Wirklichkeit des Fernsehens. Er ist entschlossen, das Herz der Talkshowmoderatorin Selma R. zu erobern und begibt sich auf eine Reise quer durch Amerika, um sich ihrer als würdig zu erweisen. »Quichotte« handelt von Vater-Sohn Beziehungen, alltäglichem Rassismus, der Opioid-Krise in den USA, Cyber-Spionen – und von der Liebe. »Writing ›Quichotte‹, I felt that it wasn’t like anything I’d written before, which made it an exciting and somewhat scary experience. I also wanted to write about love: damaged love, obsessional love.«, so Salman Rushdie. »Quichotte ist ein Roman, der dem Herzen Nahrung gibt und den Geist erfüllt.«, schreibt The Times»Dieser Roman kann fliegen, er kann schweben, er ist anekdotisch, sprudelnd, bezaubernd und erzählt obendrein eine ausnehmend gute Geschichte.« Sunday Times Vom 11. – 16. November 2019 wird Salman Rushdie sein neues Buch im Rahmen einer Presse- und Lesereise in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren. Stationen sind Berlin, Hamburg, Köln, München, Zürich und Wien.
Quelle: Random House